Soso, Du hast also schon von WordPress oder Joomla! gehört und auch die drei Buchstaben “CMS” klingen für Dich nicht chinesisch? Glückwunsch! Die meisten Deutschen können das wahrscheinlich nicht von sich behaupten.

CMS – der wahre Freund und Helfer eines jeden Webmasters

Klar, wenn man sich ein wenig mit der Webentwicklung auseinandergesetzt hat, laufen einem diese Begriffe zwangsläufig schon mal über den Weg. CMS – Content Management System – gibt es schließlich schon seit 1998. Aber was genau ist es eigentlich genau, und ist es überhaupt praktisch? In diesem Blogartikel möchten wir Dir seine Funktion, Vorteile und Einsatzbereiche näherbringen.

CMS (auf Deutsch so etwas wie ein Inhaltsverwaltungssystem) ist eine Software, die es Dir erlaubt, die eigene Webseite zu bearbeiten, ohne dass Du dich dafür in der Programmierersprache auskennen musst. Das Erstellen und Bearbeiten der Webinhalte erfolgt meist über ein Online-Textverarbeitungsmodul oder direkt auf dem Webhost. Um CMS möglichst individuell erweitern zu können, werden Plug-ins angeboten, von denen tagtäglich neue aus dem Boden sprießen.

Zu den Marktführern gehören heute Systeme wie WordPress, Joomla!, Drupal, Magento und osCommerce. WordPress steht, im klassischen Fall, vorwiegend im Ruf, von Bloggern benutzt zu werden, ist aber eigentlich ein System, das sich auch hervorragend für die Verwaltung einer kompletten Webseite eignet. Magento und osCommerce werden indes für Webshops verwendet.


Die 5 wichtigsten Vorteile von CMS

1. Trennung von Inhalt und Layout

Der größte Unterschied zwischen statischen Webseiten und Webseiten mit CMS ist die inhaltliche und layout-spezifische Trennung. Das heißt, dass der Endnutzer alle Inhalte einfach und direkt bearbeiten kann, ohne sich mit Codierung und Formatierung herumplagen zu müssen. So kann jeder – Profis als auch Laien – seinen Internetauftritt schnell und effizient pflegen, steuern und betreuen.

2. Einheitliche Darstellung

Das gesamte Layout wird für alle Elemente der Webseite wie zum Beispiel Blogposts, Fotogalerien oder Kalender vorprogrammiert. Diese grundlegende Vorlage, die alle Farben, Schriftarten, Schattierungen und ähnliches beinhaltet, nennt man ein Template. Die Formatierung aller Webseitenelemente erfolgt automatisch. Dies sorgt für ein harmonisches und professionelles Erscheinungsbild des gesamten Internetauftritts.

3. Keine Vorkenntnisse nötig

Für die Endnutzer sind keine Programmierkenntnisse wie z. B. HTML oder PHP erforderlich. Die Bearbeitung der Webseite läuft für Dich also vollkommen unkompliziert ab. Alle technischen und gestalterischen Details werden vom Webentwickler dauerhaft festgelegt und müssen nur im Falle von grundlegenden Änderungen überarbeitet werden.

4. Gleichzeitige Verwendung durch mehrere Anwender

CMS-Systeme erlauben eine Aufteilung des Zugriffs zu bestimmten Inhalten auf verschiedene Anwender. Auf diese Weise können mehrere Personen im System arbeiten, von denen jeder allerdings nur die Inhalte der ihm zugewiesenen Bereiche bearbeiten darf. Das erleichtert auch die Arbeit des Endnutzers, da er von keinen für ihn irrelevanten Inhalten abgelenkt wird.

5. Zahlreiche Plug-ins erlauben Erweiterbarkeit und große Flexibilität

Jeden Tag werden neue Plug-ins (auf Deutsch etwa Erweiterungsmodule) entwickelt, mit denen man eine Webseite optimieren kann. Egal, ob man sich einen Musik- oder Videoplayer, einen speziellen Kalender oder eine Verlinkung mit sozialen Netzwerken wünscht, alles das kann man mithilfe von Plug-ins schnell und einfach installieren.

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bei   Vasily Fotin


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