Ist Deine Domain vielleicht schon seit langem “under construction”? Dabei soll die Seite doch endlich fertig werden! Es war nämlich der gute Vorsatz für das neue Jahr… Die Webseite sollte bis zum Frühling frisch und froh online erscheinen. Oder war es nur eine Notlösung, damit im Internet überhaupt etwas zu finden ist?

Blogartikel über Webebtwicklung

Viele wünschen sich eine eigene Homepage – auf dem virtuellen Wege erreicht man heutzutage schließlich ein enorm breites Publikum. Sei es für berufliche oder private Zwecke, um mehr potenzielle Kunden zu erreichen, der Welt Hallo zu sagen oder um die tollen Eigenrezepte zu präsentieren. So wie bei der auf wahren Begebenheiten beruhenden Filmkomödie “Julie & Julia” (2009) von Nora Ephron, in der Julie Powell (Julie) sich entscheidet, alle 524 Rezepte aus dem Kochbuch von Kochlegende Julia Child (Julia) in einem Jahr nachzukochen und diese Erfahrungen über einen Blog mit der Web-Community zu teilen. Führt sie den Blog anfangs nur zum spaßigen Festhalten ihrer Selbstgespräche über ihre Kocherfahrungen und deren Auswirkungen auf ihr Privatleben, folgen dem Blog am Ende doch so viele Leser, dass ihre Einträge später in Buchformat erscheinen und auch hier ein Renner werden. Aber nicht alle Blogs werden so vom Erfolg getrieben, und andere Websites versanden sogar schon in der Entwicklungsphase. Der Wunsch ist da, die Notwendigkeit auch – nur dauert es oft mehrere Monate oder sogar Jahre, bis eine fertige Homepage online erscheint. Woran liegt das, und was sind die häufigsten Stolpersteine?


Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Websiteprojekt irgendwann stockt oder sogar scheitert

Meistens liegt es an uns selber: Es fehlt ein klares Ziel vor Augen. Du wünschst Dir eine ausdrucksstarke, saubere und moderne Webpräsenz, möchtest dabei aber gleichzeitig Kosten sparen. Semi-professionelle Lösungen entwickeln sich dabei langfristig zu einem “Problemkind”. Seiten, die nach einem Redesign schreien, machen auf potenzielle Kunden einen schlechten Eindruck und schrecken diese eher ab, statt das Interesse zu wecken. Der meistverbreitete Fehler im deutschen Netz!

Schnecken Rennen

Nicht nur das Leben gleicht manchmal einer Baustelle, sondern auch die Entwicklung einer Webseite. Diese Weisheit mag sich besonders für unerfahrene Einsteiger, die meinen, ohne einen (Web)-Architekten und (Web)-Ingenieur auszukommen, gerade am Anfang des Websiteprojekts als wichtige Lektion erweisen. Eine Baustelle ruft eben nach einer professioneller Aufsicht. Ansonsten läuft der mutige Tagträumer Gefahr, nach jahrelangem Basteln am Gartenhäuschen nur eines bewirkt zu haben: ständiges Tröpfeln durch das undichte Dach. Wäre dies eine Webseite, kein User würde sich hierhin verirren.


“Du, ich fühle mich gerade mehr nach einem Blog. Lass uns doch einfach mal’n Onlineshop machen.”

Nehmen wir an, Du hast also einen Webdesigner damit beauftragt, Deine Webseite zu gestalten. Gut gemacht, aber dennoch keine Garantie dafür, dass auch alles gut wird. Wenn hier etwas schief läuft, ist dies meistens ein Zeichen dafür, dass es an notwendiger Kommunikation mangelt. Achte deshalb bereits am Anfang der Zusammenarbeit darauf,  möglichst alle Details mit dem beauftragten Designer zu besprechen. Der mag nämlich ein begnadeter ‘Webarchitekt’ sein, Hellsehrer ist er deshalb noch lange nicht! Du musst ihm also schon genau erklären, was Du Dir für Deine Webseite wünschst und vorstellst. Heutzutage gibt es eine Menge Optionen und Ideen, die Deiner Webpräsenz eine optimale Wirkung verleihen, und jeden Tag kommen neue Technologien und Looks dazu. Modernste und zugleich einfache Funktionalität punkten bei den meisten Usern und Besuchern.

Frage deshalb genau nach, was möglich ist. Ein verantwortungsvoller Webentwickler wird Dich bitten, ein Formular mit Fragen nach dem Image Deiner Firma, Deinen Bedürfnissen u. ä. auszufüllen.

Verschaffe Dir also rechtzeitig Klarheit über Deine Ziele und teile diese gleich mit dem Verantwortlichen für die Webseite. Für Deinen Webdesigner ist es nämlich von Bedeutung, sofort zu verstehen, was er zu tun hat. Das Worstcase-Szenario wäre, ihm nach zwei Monaten mitzuteilen, dass einem jetzt eher nach einem Onlineshop anstelle eines Blogs zumute sei…

Solltest Du aber merken, dass das Ergebnis trotz Deiner sorgfältigen Projektvorbereitung nicht zufriedenstellend ist, oder dass die Kommunikation schwerfällt, ist es vielleicht an der Zeit, sich zu überlegen, ob es sinnvoll wäre, einen anderen Entwickler zu engagieren.

Zuletzt sei der berühmte Ausdruck “content is king” erwähnt, denn ohne Inhalt geht gar nichts, und dass nicht erst seit Google die Algorithmen bei der Positionierung von Websites verändert hat und fortan mehr auf Inhalte schaut. Selbst wenn alles schon picobello vorbereitet ist und das Design stimmt, bedarf es unbedingt schöner Fotos, interessanter Berichte, Blogposts und allem, was Du auf Deiner Webseite nicht missen möchtest.  Daran ist entsprechend früh zu denken, denn oft braucht es neue frische Fotos, die ja noch erst geschossen werden müssen. Webseiten, die zwar tipptopp dafür aber auch mit gähnender Leere daherkommen, sind beileibe keine Seltenheit. Vermeide es unter allen Umständen, in diese Warteschleife zu geraten, indem Du rechtzeitig für die Inhalte Deiner beeindruckenden Webpräsenz sorgst.


Die ultimative To-Do Liste für eine erfolgreiche Webseite

  • Fasse den festen Entschluss, eine tolle Webseite zu erstellen!
  • Schaue Dich im Internet ausgiebig um und überlege Dir genau, welcher Still Dir gefällt und gleichzeitig zu Deinen Inhalten passt. Hier findest Du ein paar interessante Ideen: Lass Dich inspirieren!
  • Spreche mit unterschiedlichen Webentwicklern, lass Dich beraten und vergleiche die Angebote. Achte dabei nicht nur auf den finanziellen Aspekt, sondern auch auf deren Erfahrung, Leidenschaft, Fähigkeit zuzuhören, Kreativität usw.
  • Bereite den Webinhalt vor!
  • Schluss mit Notlösungen!
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bei   Vasily Fotin


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